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Corona und der Regenbogen – was der Himmelsbogen über Gott aussagt

Ein Freund schickte mir kürzlich das Foto eines prächtigen Regenbogens. Der Regenbogen hatte ihm Mut gemacht und selbst mich erfreut, war er in Realität ohne Zweifel noch beeindruckender. Zu Corona gehört der Regenbogen, spätestens seit Kinder an vielen Orten Regenbögen auf Fenster und Türen malten. Ein Zeichen der Hoffnung: Alles wird gut! Ihr seid nicht alleine! Diese Zeit geht vorbei!

Schon vor Jahrtausenden wurde dem Regenbogen eine einzigartige Symbolik beigemessen. In jüngerer Vergangenheit war er das zentrale Zeichen der Friedensbewegung. Heute verbinden ihn die meisten mit der LGBTQ-Bewegung. Doch die viel ältere biblische Erzählung um die Arche Noah zeigt die schon lange gültige Bedeutung des Bogens. Es ist eine faszinierende Geschichte, die sich kurz erzählen lässt:

Die Flut und der Regenbogen

Eine Menschheit lehnt Gott ab, sie lebt egoistisch und brutal, „die Erde war voll Gewalttat“ (1. Mose 6,11). Gott schickt die Sintflut als Gericht über die Bosheit, verhindert damit womöglich noch größere Bosheiten. Ein Mann namens Noah lebt anders als die Mehrheit. Er lebt „gerecht“, er hat Respekt vor Gott und anderen Menschen. Seine Familie und er überleben die Sintflut.

Nun kommt der Regenbogen. Gott spricht zu den Überlebenden der Flut: „Ich schließe mit euch einen Bund“, eine Art Vertrag. Nicht nur mit Noahs Familie schließt er ihn, sondern mit allen Nachkommen und selbst mit den Tieren: Nie wieder will Gott eine Sintflut über die Welt schicken! Das verspricht Gott – und als Zeichen des Bundes setzt er „den Bogen in die Wolken“ (1. Mose 9,13). Beim Anblick des Regenbogens, so der biblische Bericht, wird Gott an diesen ewigen Bund denken.

Gott wird in der Bibel dargestellt als ein zugleich gnädiger und gerechter Gott. Gott ist geduldig, und gibt den Menschen viele Chancen trotz deren Rebellion. Gleichzeitig ist Gott gerecht, ein Gott, der auch richtet und straft. Klingt das für uns unerfreulich?

Eine ewige Gerechtigkeit

Dass Gott auch als Richter auftritt, ist gut. Denn wenn Gott Gericht übt, kann das Menschen eine gnädige Ermahnung sein. Eine Erinnerung, wie sicherlich für Noahs Nachfahren, dass Gott existiert. Großartig ist vor allem Gottes ewige Gerechtigkeit: Wenn unser Leben längst vorbei sein wird, wird er Gericht halten – so bezeugt es die Bibel. Jede irdische Bosheit, jede ungerechte Tat, ob gesehen oder ungesehen, wird er richten.

Diese ewige Gerechtigkeit hilft übrigens schon im Hier und Jetzt. Sie hilft, in einer oft bösen Welt nicht selbst als Richter oder Rächer aufzutreten. Wir müssen Gleiches nicht mit Gleichem bezahlen, sondern können das Kriegsbeil begraben und so zum Frieden beitragen. Gott selbst wird eines Tages richten.

Die Bedeutung des Regenbogens ist also: Warnung und Hoffnung zugleich. Der Regenbogen erinnert daran, dass Gott alle – auch unsere eigene – Ungerechtigkeit richten wird. Und zugleich weist er daraufhin, dass Gott – ganz so wie für Noah die Arche – auch heute noch einen Ausweg bereit hält.

Die biblische Geschichte des Regenbogens lässt sich nachlesen in 1. Mose Kapitel 9, Verse 8-17.

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